zurück zur Übersicht

Ausflüge: Berlin

Die Klassen 8c (oben) und 8b (unten) fuhren nach Berlin

Am 23.05.06 fuhren wir mit den Klassen 8b und 8c nach Berlin, denn jeder sollte doch zumindest einmal während seiner Schulzeit in der Hauptstadt gewesen sein!

Wir trafen uns um 7.15 Uhr, also kurz vor dem Aufwachen, am Lüneburger Bahnhof; die Stimmung war wie immer bei Ausflügen super! Die Direktverbindung Lüneburg-Berlin ist geradezu ideal für Schulklassen, wenn man wie wir Sitzplätze reserviert hat! Einige mussten wir noch erkämpfen, aber letztendlich saßen alle gemütlich im Abteil, man unterhielt sich und sorgte dafür, dass der Proviant abnahm. Wir Lehrerinnen durften immerzu mitnaschen!

Als wir in Berlin ankamen, ging es zur Information, damit wir Tageskarten für Bahnen, Busse und U-Bahnen zur Verfügung hatten.

Der erste Weg führte uns vom Potsdamer Platz vorbei an der ehemaligen Grenzverlaufslinie und einem Reststück der Berliner Mauer zum Holocaust-Denkmal. Geradezu begeistert begannen die Schüler/Innen auf den Stelen zu klettern; leider sind diese nicht dafür vorgesehen, sondern zum Nachdenken über die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus! Denk mal!

Durch die Akademie der Künste schlenderten wir mit Blick auf das teure Berliner Hotel ADLON, aber so begeistert von diesem Etablissement waren unsere Klassen gar nicht. Interessanter wurde es auf dem Pariser Platz am Brandenburger Tor, denn dort gab es jede Menge Gaukler, die sich ihre Körper bemalt hatten oder besonders verkleidet waren und das Publikum in Späßchen einbezogen! Unsere Jugendlichen hatten einen irren Spaß beim Schauen und Dabeisein, wir hätten sie glatt dort lassen können!

Aber hatte nicht Frau Grell in der Religionsstunde etwas von einem „Raum der Stille“ am Brandenburger Tor erzählt? Genau, rechts neben dem berühmten Tor konnte man ein kleines ehemaliges Wächterhäuschen betreten und in einem abgedunkelten Raum in der Hektik des Tages Ruhe sammeln! Wenn das nur immer so einfach wäre! Weiter trieb es uns zum Reichstag, wir wollten doch wenigstens die Glaskuppel kennen lernen und besichtigen, aber angesichts der langen Warteschlange gaben wir nach einer Viertelstunde auf und verschoben diese Idee auf den nächsten Besuch!

Wir spazierten nun im Regen die Straße „Unter den Linden“ entlang, es sollte zur Alten Wache gehen, um das dortige Denkmal von Käthe Kollwitz für alle Opfer von Krieg und Gewalt zu betrachten. Ich vermute, dass dieses Denkmal unsere Schüler/Innen mehr beeindruckt hat als das voluminöse Holocaust-Denkmal?!

Mit der Zeit wurde es langsam knapper, denn ein weiterer Punkt stand auf dem Programm, wir hatten eine einstündige Schifffahrt auf der Spree geplant. Nach einigem Hin und Her fand sich doch noch ein Schiff, das uns mitnehmen konnte. Es ging vorbei an allen möglichen Kirchen, Museen auf der Museumsinsel, dem Nicolaiviertel hin zum Regierungsviertel und dem neuen Berliner Hauptbahnhof, der faszinierend anzusehen war, aber leider erst drei Tage später offiziell eröffnet wurde!

Wir begleiteten unsere Schüler nach der Spreetour bis zum Kudamm und entließen alle in die verdiente Freizeit!

Unseren Klassen spreche ich ein großes Lob aus, auf sie war Verlass! Zufrieden und gesund kehrten wir gegen 20.30 Uhr wieder heim nach Lüneburg!
Es war ein schöner Tag mit allen!

Ursula Grell & Marion Nölle, Klassenlehrerinnen

----------

Die Klasse 8b und wir, die Klasse 8c, sind alle zusammen nach Berlin gefahren, dort haben wir einen schönen Tag erlebt.

Wir haben uns morgens am Bahnhof getroffen und sind dann mit dem Zug nach Berlin gefahren. Als wir dort ankamen ging es auch gleich los. Unsere Lehrerinnen haben U-Bahn-Tickets gekauft und dann sind wir los zum Potzdamer Platz. Dort haben wir uns einige Minuten alles angeschaut. Als wir weitergegangen sind, sind wir an Teilen der Berliner Mauer vorbeigekommen.

Wir haben die ersten Fotos gemacht und sind dann auch schon weiter zum Holocaust-Denkmal, wo wir uns auch noch etwas ausgeruht haben. Einige saßen am Rand und andere haben das Denkmal erkundet.

Anschließend sind wir durch ein Haus mit einem riesengroßen Spiegel gegangen und kamen auf dem Pariser Platz raus, dieser ist hinter dem Brandenburger Tor. Auf dem Platz standen drei Menschen, die sich verkleidet hatten. Vor dem Brandenburger Tor haben wir dann noch ein Foto gemacht.

Wir sind nach einer kurzen Ruhepause im “Raum der Stille” auch schon weiter zum Reichstag, den haben wir uns aber nur von außen angesehen, denn die Schlange war zu lang und dann hätten wir unser Schiff für die Spreefahrt nicht mehr bekommen. Also sind wir schnell weiter zur alten Wache und dann zum Bootsanleger, den mussten wir aber erst noch suchen. Wir haben ihn dann aber auch bald gefunden.

Die Spreefahrt tat sehr gut, man konnte seinen Füßen mal eine Pause gönnen. Wir sind unter ein paar Brücken durchgefahren und an dem Kindergarten für die Abgeordnetenkinder vorbei. Nach der schönen entspannenden Spreefahrt sind wir dann zum Kurfürstendamm und hatten dort zwei Stunden Freizeit.

Es war ein sehr schöner Tag für uns alle und wir hatten viel Spaß.

Anika, 8c

 

zurück zur Übersicht