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Rebecca [9c] berichtet: Am
09.03.2006 machten sich die 9. Klassen (a, b, und c) auf den Weg
nach Berlin, um dort im Bundestag an einer Plenarsitzung als
Zuschauer teilzunehmen.
Am Morgen traf man sich am Bahnhof in Lüneburg, da dort um 07.34 Uhr
der Zug abfahren würde. Zum Glück waren alle pünktlich da. So
konnten wir uns auf den
2 1/2stündigen Weg nach Berlin machen. Am Bahnhof Zoo angekommen
verließen wir den Zug und teilten uns in die Klassen auf.
Wir, die 9c, mussten uns sputen, denn es war 09.49 Uhr und um 10.15
Uhr hatten wir den Termin im Bundestag.
Auf dem Weg, den wir zu Fuß zurück legten, kamen wir an der
amerikanischen Botschaft vorbei, die in Sachen Sicherheit vollkommen
ausgestattet ist.
Nachdem wir das Berliner Tor durchquert hatten, waren wir auch
gleich am Bundes-tagsgebäude. Am Empfang mussten wir alle
sicherheitsgefährdenden Gegenstände abgeben und wurden mit einem
Metalldetektor kontrolliert. Dann ging es mit dem Fahrstuhl ins 1.
Obergeschoss, wo wir an der Garderobe Rucksäcke, Jacken und
Gegenstände abgeben mussten. Sofort fiel uns auf, wie modern und
komfortabel die Inneneinrichtung gestaltet ist. Kommentar eines
Schülers: „Die Klokabine ist so groß wie mein Badezimmer!“
Beim Warten auf unseren Eintritt in den Plenarsaal entdeckten wir
Joschka Fischer, der sich auf den Weg ins Bistro machte, das im
Erdgeschoss liegt.
Nach einer kurzen Einführung, in der wir ausdrücklich darauf
hingewiesen wurden, nicht Kaugummi zu kauen, uns ruhig zu verhalten
und auf gar keinen Fall einzuschlafen, war es Zeit den Saal zu
betreten.
Die Saaldiener achteten darauf, dass alles still seinen Gang nahm.
Diese sahen in ihrem Frack ziemlich ungewöhnlich aus, was eine
Schülerin wie folgt kommentierte: „Die sehen ja aus die Pinguine.“
Endlich war es so weit, wir saßen auf unseren Plätzen und hörten
gespannt zu. Auf der Geschäftsordnung standen die Jugendberichte und
die Gleichberechtigung von Frauen und Männern im Beruf. Aber erst
einmal war es für uns interessanter zu entdecken, welche Politiker
da sind. Wir hatten das Glück, Politiker wie Renate Künast, Guido
Westerwelle, Franz Müntefering und Frau von der Leyen zu erleben.
Umso erstaunlicher war es mitzuerleben, auf welche Weise sich die
Politiker untereinander äußern. Den Umgangston definierten wir
„zickig“. Als dann auch noch der Antrag auf eine Herzitierung der
Frauenministerin gestellt wurde, war die Zeit bald um.
Aus diesem einstündigen Einblick konnten wir viele Eindrücke
mitnehmen, jedoch war die Zeit viel zu kurz.
Nachdem wir unsere Sachen wieder abgeholt hatten, machten wir uns
mit dem Fahrstuhl auf den Weg in die Kuppel. Nach einem kurzen Weg
in die Höhe der Kuppel konnten wir von ganz oben einen Rundblick
über Berlin genießen. Von dort sieht man z. B. den Berliner Dom, das
Internationale Handelszentrum, das Sony Areal, die Philharmonie oder
das Kanzleramt.
Nach diesem Rundgang verließen wir das Gebäude und gingen zum
Denkmal für die ermordeten Juden Europas.
Nach einem kurzen Rundgang teilte sich unsere Klasse und wir hatten
Freizeit. Mit einem Ticket konnten wir uns frei in Fünfergruppen in
Berlin bewegen. Unser erstes Ziel war natürlich eine Shoppingtour,
jedoch konnte man auch dabei schöne Eindrücke von unserer
historischen Hauptstadt sammeln.
Um 17.50 Uhr trafen sich dann alle Klassen, die zu verschiedenen
Terminen die Plenarsitzung besuchten und sich deshalb trennten,
wieder am Bahnhof Zoo um dort in den Zug zurück nach Lüneburg
einzusteigen. Um 20.29 Uhr, nach einer ruhige Rückfahrt, fuhren alle
erschöpft nach Hause.
Wiebke, Claudia und Alexandra [9a] berichten:
Am 09.03.2006 fuhren wir mit allen neunten Klassen per Zug nach
Berlin. Nach zweieinhalb Stunden Zugfahrt kamen wir am Bahnhof Zoo
an. Daraufhin fuhren wir mit der S-Bahn zur Friedrichstraße und
gingen zum Holocaust-Denkmal. Auf dem Platz des Denkmals stehen 2711
Betonblöcke, die unterschiedlich tief in die Erde gehen. Es ist
labyrinthartig aufgebaut, so dass man wenn man zum Eingang des
Museums gelangen möchte erst den Platz überqueren muss. Das Museum
liegt unter dem Denkmal. In dem Museum wird viel über die
Judenvernichtung und die Brutalität der Nazis berichtet. Außerdem
befinden sich viele Briefe und Lebensgeschichten von Juden im
Museum.
Danach durften wir auf eigene Faust Berlin
erkunden. Als erstes machten wir uns auf den Weg zum „Sony-Center“.
Dort nahmen wir an einem italienischen Preisausschreiben teil.
Vielleicht gewinnen wir jetzt eine Reise nach Venedig! Wir machten
uns jetzt auf den Weg zur Friedrichstraße. Als wir diese mit dem Bus
erreicht hatten, aßen wir einen Döner und gingen dort shoppen. Um
15.00 Uhr trafen wir uns am Brandenburger Tor. Daraufhin gingen wir
zum Reichstag, wo wir um 16.00 einen Termin hatten. Nach einer
gründlichen Sicherheitskontrolle saßen wir auf der Zuschauertribüne
und folgten der Debatte der Politiker. Um 18.00
sind wir mit dem Zug nach Lüneburg zurückgefahren.
Es war ein sehr schöner, aber anstrengender Tag. |
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