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Projekte: Schüleraustausch mit Polen

Polenfahrt im September 2005

Jeder kennt wohl das Gefühl der Angst vor neuen Erfahrungen oder allein im Ausland bei fremden Leuten zu wohnen. Wir alle, die mit nach Polen gefahren sind, haben diese Angst ganz allein zu fremden Leuten zu fahren, wo wir außer unseren Partnern niemanden kannten, nun überwunden. Es war einfach toll in Polen, ich würde es wohl wiederholen, wenn ich könnte.

Ein Highlight war auch die Fahrt hin und zurück, wir haben den ganzen Tag mit den anderen gelacht und uns gefreut. Es war zwar ein wenig lang aber toll. Dann, nach der langen und anstrengenden Fahrt, kam der nächste Tag in die „Schule“, wo uns die Schulleiterin herzlichst begrüßte. Danach schauten wir im Unterricht zu.

Am Nachmittag sind wir in das KZ Auschwitz gefahren, es war faszinierend und informativ, aber auch schrecklich und traurig, wenn man an die vielen Menschen dort denkt.

An einem anderen Tag waren wir in Zakopane, aber leider nicht an der Ski Schanze, dafür sind wir mit der Seilbahn auf den Berg „Kasprowy Wierch“ gefahren, wir sind so hoch gefahren, dass es so kalt war, als würde man vom Strand in den Schnee gehen. Am Samstag fand für uns alle eine Grillparty in der Schule statt. Danach, am Montag, nachdem wir einen Tag mit der Familie hatten, sind wir nach Krakau gefahren.

Die Salzgrube „Wieliczka“ in der wir waren, war klasse. Wir sind über 1000 Stufen nach unten gegangen und waren teilweise über 150m tief. Am nächsten Tag wurden wir vom Stellvertretenden Bürgermeister von Kety empfangen und waren noch mal, um unsere Projekte zu vollenden, in der Schule.

Aber der letzte Tag, die „kleine“ Bergwanderung, entpuppte sich als 4 Std. anstrengende Wanderung. Ich glaube für Fr. Tuna, Jenny K., Janine N., Sebastian B. und mich wird sie unvergesslich sein. Denn wir sind nicht hinterher gekommen und standen dann mit lauter Verzweiflung und Erschöpfung am Ende des Weges. Nur durch Glück und da Fr. Tuna einen „Passanten“ gefragt hat, haben wir einen schmalen Trampelpfad entdeckt. So überholten wir die anderen mit einem großen Bogen (ohne es zu wissen) und kamen wieder auf dem richtigen Weg, da diese gemerkt hatten, dass wir fehlten und zurück gelaufen waren. Als wir endlich oben ankamen fragten wir uns: „Wo sind die anderen?“ Dies fragten wir uns sehr lang, bis sie dann endlich kamen. Allerdings, dem „Dreamteam“, wie wir 5 uns nannten, hat Herr Wildermuth immer noch nicht das versprochenne Eis geschenkt, da wir ja als erstes oben waren.

Der Abschluss, dem Morgen als es nach Hause ging, das war wohl der schlimmste Tag, an dem viele Tränen von allen flossen, weil sich solche schönen Freundschaften gebildet hatten und diese sich nun trennten. Aber trotz alledem war es toll und ich würde gern wieder dorthin fahren und ich empfehle es jedem von unserer Schule oder überhaupt allen.

Sven B., 9c

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