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Jeder kennt wohl das Gefühl der Angst vor neuen
Erfahrungen oder allein im Ausland bei fremden Leuten zu wohnen. Wir
alle, die mit nach Polen gefahren sind, haben diese Angst ganz
allein zu fremden Leuten zu fahren, wo wir außer unseren Partnern
niemanden kannten, nun überwunden. Es war einfach toll in Polen, ich
würde es wohl wiederholen, wenn ich könnte.
Ein Highlight war auch die Fahrt hin und zurück,
wir haben den ganzen Tag mit den anderen gelacht und uns gefreut. Es
war zwar ein wenig lang aber toll. Dann, nach der langen und
anstrengenden Fahrt, kam der nächste Tag in die „Schule“, wo uns die
Schulleiterin herzlichst begrüßte. Danach schauten wir im Unterricht
zu.
Am Nachmittag sind wir in das KZ Auschwitz
gefahren, es war faszinierend und informativ, aber auch schrecklich
und traurig, wenn man an die vielen Menschen dort denkt.
An einem anderen Tag waren wir in Zakopane, aber
leider nicht an der Ski Schanze, dafür sind wir mit der Seilbahn auf
den Berg „Kasprowy Wierch“ gefahren, wir sind so hoch gefahren, dass
es so kalt war, als würde man vom Strand in den Schnee gehen. Am
Samstag fand für uns alle eine Grillparty in der Schule statt.
Danach, am Montag, nachdem wir einen Tag mit der Familie hatten,
sind wir nach Krakau gefahren.
Die Salzgrube „Wieliczka“ in der wir waren, war
klasse. Wir sind über 1000 Stufen nach unten gegangen und waren
teilweise über 150m tief. Am nächsten Tag wurden wir vom
Stellvertretenden Bürgermeister von Kety empfangen und waren noch
mal, um unsere Projekte zu vollenden, in der Schule.
Aber der letzte Tag, die „kleine“ Bergwanderung,
entpuppte sich als 4 Std. anstrengende Wanderung. Ich glaube für Fr.
Tuna, Jenny K., Janine N., Sebastian B. und mich wird sie
unvergesslich sein. Denn wir sind nicht hinterher gekommen und
standen dann mit lauter Verzweiflung und Erschöpfung am Ende des
Weges. Nur durch Glück und da Fr. Tuna einen „Passanten“ gefragt
hat, haben wir einen schmalen Trampelpfad entdeckt. So überholten
wir die anderen mit einem großen Bogen (ohne es zu wissen) und kamen
wieder auf dem richtigen Weg, da diese gemerkt hatten, dass wir
fehlten und zurück gelaufen waren. Als wir endlich oben ankamen
fragten wir uns: „Wo sind die anderen?“ Dies fragten wir uns sehr
lang, bis sie dann endlich kamen. Allerdings, dem „Dreamteam“, wie
wir 5 uns nannten, hat Herr Wildermuth immer noch nicht das
versprochenne Eis geschenkt, da wir ja als erstes oben waren.
Der Abschluss, dem Morgen als es nach Hause ging,
das war wohl der schlimmste Tag, an dem viele Tränen von allen
flossen, weil sich solche schönen Freundschaften gebildet hatten und
diese sich nun trennten. Aber trotz alledem war es toll und ich
würde gern wieder dorthin fahren und ich empfehle es jedem von
unserer Schule oder überhaupt allen.
Sven B., 9c |




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