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Am Morgen des 07.05.2007 trafen wir uns mehr oder weniger
ausgeschlafen am Bahnhof in Lüneburg. Stevana war leider erkrankt
und konnte nicht an unserer Fahrt teilnehmen. Frau Nölle hatte alles
im Griff und bewachte in Harburg unsere Koffer.
Endlich in Köln angekommen, wurde uns die Kultur näher gebracht und
wir suchten Schutz
vor dem Regen. Bei „Tünnes und Schäl“ wollten alle ihr Glück
erzwingen und sorgten dafür, dass die Nase ihren Glanz behielt.
Schäl hatte nichts gegen die Rubbelei und Schäl beobachtete alles
etwas neidisch! Nach dem leckeren Abendessen holten Malte, Timo und
Sebastian dann unseren Nachzügler René vom Kölner Hauptbahnhof ab.
Alle anderen erkundeten das Jugendgästehaus und die Umgebung.
Am Dienstag wollten wir den Kölner Dom erkunden. Am Rhein entlang
gingen wir zu Fuß bis zur Station der Seilbahn und überquerten den
Fluss in luftiger Höhe von über 50 m. Die Aussicht war einmalig,
aber die Schaukelei und die Höhe waren einigen doch nicht sehr
angenehm. Wieder sicheren Boden unter den Füßen, wanderten wir durch
den Rheinpark und über die Hohenzollern-Brücke zum Dom. Den Südturm
galt es zu ersteigen! 509 Stufen lagen vor uns und wurden von fast
allen erstiegen. Weder Höhenangst noch Übelkeit hielten uns von
dieser sportlichen Leistung ab!
Auf dem Weg zum Schokoladenmuseum besichtigten wir das
„Persilschiff“ und wunderten uns im 3-D Kino über die Tenside, die
direkt auf uns zuflogen. Im Schokoladenmuseum gab es ein tropisches
Gewächshaus, in dem Kakaopflanzen besichtigt werden konnten. Die
Geschichte der Schokoladenherstellung, die Produktion von
Schokoladentrüffeln und Hohlkörpern (Weihnachtsmänner, Osterhasen
und passend zur Jahreszeit Muttertagsschokoladenherzen) wurden
erklärt und vorgeführt.
Der Clou war der Schokoladenbrunnen! 150 l flüssige Schokolade
wurden von einer freundlichen Mitarbeiterin bewacht. Aber sie
bewachte nicht nur, sondern tauchte ununterbrochen Waffeln ein und
verteilte sie an die Museumsbesucher. Einige von uns kreisten nicht
nur einmal um den Zauberbrunnen.
Am Mittwoch wollten wir uns eine Fernsehproduktion ansehen. An zwei
Tagen in der Woche werden jeweils drei Shows „Oliver Geisen“
nacheinander aufgezeichnet.
Zur Begrüßung in den Studios gab es Chips und Eistee. Wir mussten
alle Jacken und Rucksäcke abgeben und die Handys ausschalten.
Die Show wurde mit wenig Emotionen und ganz professionell
abgewickelt. Oliver Geisen war so stark geschminkt, dass man keine
Hautpore mehr sehen konnte.
Einige waren doch etwas enttäuscht.
Dann kam schon der Donnerstag!
Am Vormittag gab es Freizeit! Die letzten Geldreserven wurden
mobilisiert und in der Kölner Fußgängerzone ging es auf
Schnäppchenjagd.
Vom Dom aus gingen wir dann zur Kölner Philharmonie.
Nachdem wir mehrmals auf unseren Erkundungen das Dach der
Philharmonie in der Kölner Fußgängerzone nicht betreten durften ( es
ist sehr erschütterungsanfällig ) konnten wir nun eine Probe
bewundern.
Alle waren sehr beeindruckt von der Größe des Raumes und der tollen
Klangfülle.
Beim Verlassen der Philharmonie wurden wir für unseren Ausflug in
die Kultur mit einer Geschenktüte überrascht! Jeder bekam ein
Mittagessen geschenkt.
So gestärkt brachen wir zu einer Stadtrundfahrt der besonderen Art
auf.
Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir auf dem Rhein an allen
Sehenswürdigkeiten vorbei, die wir schon kannten und entdeckten
viele neue.
Nach dem Abendessen wollten wir wieder sportlich aktiv sein und
fuhren zur Bowlingbahn. Diese Anstrengung und die dann doch etwas
kurze Schlafphase sorgten für eine sehr ruhige Heimreise.
Alle werden sich immer wieder gerne an die Abschlussfahrt nach Köln
erinnern!
Uwe Reuter |