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AUSFLÜGE: ABSCHLUSSFAHRT DER 10b

20.08.07

Die Klasse 10b fuhr im Mai 2007 mit Herrn Reuter und Frau Nölle nach Köln.

 

Am Morgen des 07.05.2007 trafen wir uns mehr oder weniger ausgeschlafen am Bahnhof in Lüneburg. Stevana war leider erkrankt und konnte nicht an unserer Fahrt teilnehmen. Frau Nölle hatte alles im Griff und bewachte in Harburg unsere Koffer.

Endlich in Köln angekommen, wurde uns die Kultur näher gebracht und wir suchten Schutz
vor dem Regen. Bei „Tünnes und Schäl“ wollten alle ihr Glück erzwingen und sorgten dafür, dass die Nase ihren Glanz behielt. Schäl hatte nichts gegen die Rubbelei und Schäl beobachtete alles etwas neidisch! Nach dem leckeren Abendessen holten Malte, Timo und Sebastian dann unseren Nachzügler René vom Kölner Hauptbahnhof ab. Alle anderen erkundeten das Jugendgästehaus und die Umgebung.

Am Dienstag wollten wir den Kölner Dom erkunden. Am Rhein entlang gingen wir zu Fuß bis zur Station der Seilbahn und überquerten den Fluss in luftiger Höhe von über 50 m. Die Aussicht war einmalig, aber die Schaukelei und die Höhe waren einigen doch nicht sehr angenehm. Wieder sicheren Boden unter den Füßen, wanderten wir durch den Rheinpark und über die Hohenzollern-Brücke zum Dom. Den Südturm galt es zu ersteigen! 509 Stufen lagen vor uns und wurden von fast allen erstiegen. Weder Höhenangst noch Übelkeit hielten uns von dieser sportlichen Leistung ab!

Auf dem Weg zum Schokoladenmuseum besichtigten wir das „Persilschiff“ und wunderten uns im 3-D Kino über die Tenside, die direkt auf uns zuflogen. Im Schokoladenmuseum gab es ein tropisches Gewächshaus, in dem Kakaopflanzen besichtigt werden konnten. Die Geschichte der Schokoladenherstellung, die Produktion von Schokoladentrüffeln und Hohlkörpern (Weihnachtsmänner, Osterhasen und passend zur Jahreszeit Muttertagsschokoladenherzen) wurden erklärt und vorgeführt.

Der Clou war der Schokoladenbrunnen! 150 l flüssige Schokolade wurden von einer freundlichen Mitarbeiterin bewacht. Aber sie bewachte nicht nur, sondern tauchte ununterbrochen Waffeln ein und verteilte sie an die Museumsbesucher. Einige von uns kreisten nicht nur einmal um den Zauberbrunnen.

Am Mittwoch wollten wir uns eine Fernsehproduktion ansehen. An zwei Tagen in der Woche werden jeweils drei Shows „Oliver Geisen“ nacheinander aufgezeichnet.
Zur Begrüßung in den Studios gab es Chips und Eistee. Wir mussten alle Jacken und Rucksäcke abgeben und die Handys ausschalten.
Die Show wurde mit wenig Emotionen und ganz professionell abgewickelt. Oliver Geisen war so stark geschminkt, dass man keine Hautpore mehr sehen konnte.
Einige waren doch etwas enttäuscht.

Dann kam schon der Donnerstag!
Am Vormittag gab es Freizeit! Die letzten Geldreserven wurden mobilisiert und in der Kölner Fußgängerzone ging es auf Schnäppchenjagd.
Vom Dom aus gingen wir dann zur Kölner Philharmonie.
Nachdem wir mehrmals auf unseren Erkundungen das Dach der Philharmonie in der Kölner Fußgängerzone nicht betreten durften ( es ist sehr erschütterungsanfällig ) konnten wir nun eine Probe bewundern.
Alle waren sehr beeindruckt von der Größe des Raumes und der tollen Klangfülle.
Beim Verlassen der Philharmonie wurden wir für unseren Ausflug in die Kultur mit einer Geschenktüte überrascht! Jeder bekam ein Mittagessen geschenkt.

So gestärkt brachen wir zu einer Stadtrundfahrt der besonderen Art auf.
Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir auf dem Rhein an allen Sehenswürdigkeiten vorbei, die wir schon kannten und entdeckten viele neue.
Nach dem Abendessen wollten wir wieder sportlich aktiv sein und fuhren zur Bowlingbahn. Diese Anstrengung und die dann doch etwas kurze Schlafphase sorgten für eine sehr ruhige Heimreise.

Alle werden sich immer wieder gerne an die Abschlussfahrt nach Köln erinnern!

Uwe Reuter

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