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FÄCHER: DEUTSCH

24.04.07

Schwere Kost mit gutem Ende
Autorin Astrid Seehaus liest in Kaltenmoor aus ihrem Buch über Magersucht vor
(Landeszeitung vom 14.04.07)

Gute Zuhörer fand Autorin Astrid Seehaus in Nele, Kristina, Tina und Ann-Kathrin

Ohne Belehrung und auf Augenhöhe - so will Autorin Astrid Seehaus ihre Leser ansprechen. Bei dem jungen Publikum ihrer Lesung in der Kopernikus-Schule hat es funktioniert. Aus ihrem Buch "Der Spiegel" las die gebürtige Jastorferin (Landkreis Uelzen) vor, verriet Erfahrungen aus ihrer Jugend, die Vorlage für das Buch war.

Von Magersucht, der ersten Liebe, Enttäuschung und Freundschaft handelt das Buch. Die 15-jährige Jana fühlt sich zu dick, ist frustriert. "Neidisch vergleicht sie sich mit den beliebten Mitschülern, fühlt sich danach noch miserabler. Dabei ist sie gar nicht dick", erzählt die Autorin. Jana glaube, dass alles besser werde, wenn sie nur dünn sei. Zwischendurch hält Seehaus inne, fragt ihre Zuhörer, wie sie Janas Situation beurteilen. "Sie möchte wohl am liebsten unsichtbar sein", sind sich die Achtklässler einig, können Jana gut verstehen.

Seehaus möchte mit ihren Geschichten Persönlichkeit fördern, die jungen Menschen auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden zu gesundem Selbstbewusstsein ermutigen. "Janas Geschichte soll nicht nur Einblicke in die Problematik von Magersucht und Selbstzerstörung geben, sondern vor allem Lösungswege aufzeigen. Das Ende sei überraschend, aber gebe Hoffnung", verrät Seehaus.

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