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Es geht um Salsa, Tango und Bolero. Aber auch um
Fotos, Film und Gemälde, Wunder- und Hausbar sind dabei, Scala und
CineStar, Volkshochschule und Universität.
„Rhythmische Begegnung“ überschreibt Nurka
Casanova ein über mehrere Monate laufendes Projekt, mit dem sie
einen Dialog zwischen Kulturen beleben will und für das sie eine
Fülle von Partner gewonnen hat. Musik und Tanz, vornehmlich aus
Lateinamerika, stehen dabei im Zentrum.
Nurka Casanova stammt aus Peru, lebt seit 1990 in Lüneburg. Neben
ihrem Beruf als Sozialarbeiterin leitet die 42-jährige Tanzkurse bei
Vereinen, beim Hochschulsport, bei der Volkshochschule. Sie
organisiert mit Partnern lateinamerikanische Feste und hat für ihre
Aktivitäten mittlerweile eine Agentur („InterKulturEvents“)
gegründet.
Stets legt sie Wert auf Zusammenarbeit, für den
Kreis der Veranstaltungen zur „Rhythmischen Begegnung“ holte sie 20
Studierende der Uni Lüneburg ins Team. „Ohne sie wäre ein so großes
Projekt nicht möglich.“
Los geht es Anfang Mai, Schluss ist am 29. Juni im Vamos.
Tatsächlich aber ist Nurka Casanova seit langem aktiv. An jedem
Freitag heißt es seit knapp einem Monat: „Schenk mir einen Tanz!“
Schüler aus Haupt- und Realschule Kaltenmoor, zum Teil mit
Migrationshintergrund, erarbeiten mit Nurka Casanova Schritt um
Schritt ein Tanzstück, zugleich sollen sie „interkulturelle
Kompetenz“ gewinnen. Studierende begleiten und dokumentieren auch
dieses Projekt.
Landeszeitung vom 06.03.2007 |



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