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PROJEKTE: TANZEN

16.03.07

Schenk mir einen Tanz

Nurka Casanova sorgt für rhythmische Begegnungen

Es geht um Salsa, Tango und Bolero. Aber auch um Fotos, Film und Gemälde, Wunder- und Hausbar sind dabei, Scala und CineStar, Volkshochschule und Universität.

„Rhythmische Begegnung“ überschreibt Nurka Casanova ein über mehrere Monate laufendes Projekt, mit dem sie einen Dialog zwischen Kulturen beleben will und für das sie eine Fülle von Partner gewonnen hat. Musik und Tanz, vornehmlich aus Lateinamerika, stehen dabei im Zentrum.

Nurka Casanova stammt aus Peru, lebt seit 1990 in Lüneburg. Neben ihrem Beruf als Sozialarbeiterin leitet die 42-jährige Tanzkurse bei Vereinen, beim Hochschulsport, bei der Volkshochschule. Sie organisiert mit Partnern lateinamerikanische Feste und hat für ihre Aktivitäten mittlerweile eine Agentur („InterKulturEvents“) gegründet.

Stets legt sie Wert auf Zusammenarbeit, für den Kreis der Veranstaltungen zur „Rhythmischen Begegnung“ holte sie 20 Studierende der Uni Lüneburg ins Team. „Ohne sie wäre ein so großes Projekt nicht möglich.“

Los geht es Anfang Mai, Schluss ist am 29. Juni im Vamos. Tatsächlich aber ist Nurka Casanova seit langem aktiv. An jedem Freitag heißt es seit knapp einem Monat: „Schenk mir einen Tanz!“

Schüler aus Haupt- und Realschule Kaltenmoor, zum Teil mit Migrationshintergrund, erarbeiten mit Nurka Casanova Schritt um Schritt ein Tanzstück, zugleich sollen sie „interkulturelle Kompetenz“ gewinnen. Studierende begleiten und dokumentieren auch dieses Projekt.

Landeszeitung vom 06.03.2007

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