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FEIERN: SCHULFEST

16.11.07

Spenden sammeln für die Tombola
Nathalie aus der Klasse 6b berichtet

Am Dienstag, den 18.September 2007 saß ich hellwach im Klassenraum der 6b. An diesem Morgen war ich nicht wie immer müde, sondern fühlte mich total kribbelig und aufgeregt. Wir wollten heute das erste Mal Spenden sammeln. Diese sollten für unser Schulfest am 21. September 2007 bestimmt sein. Unsere Klasse 6b wollte eine Tombola veranstalten und dafür brauchten wir viele große und kleine Preise.

Ich saß erwartungsvoll auf meinem Stuhl und hörte gespannt meiner Klassenlehrerin Frau Werner- Schulz zu. Sie fragte uns: "Mit wem wollt ihr gerne zusammen in einer Gruppe sein?" Da meldete sich Sarah R. flink und rief erwartungsvoll: "Darf ich bitte mit Sarah P. und Nathalie in eine Gruppe?"  "Ja, kannst du, wenn die zwei auch mit dir zusammen sein möchten", antwortete Frau Werner- Schulz. "Wollt ihr euch denn heute schon einmal die Straßen Am Berge und die Rosenstraße vornehmen?" fragte sie freundlich. Wir erwiderten glücklich: "Ja, natürlich machen wir das gerne."
Frau Werner- Schulz teilte dann noch schnell die anderen Gruppen ein. "Bevor ich euch alle in die Stadt ziehen lasse, besprechen wir gemeinsam, wie ihr euch zu verhalten habt!" erklärte unsere Klassenlehrerin fröhlich. Ich dachte: "Wann lässt sie uns denn nun endlich gehen?" Die Minuten kamen mir schrecklich lang vor, wie Stunden. Endlich sagte sie lächelnd zu uns: "So, jetzt könnt ihr los. Viel Glück!"

Alle rannten voller Energie aus dem Klassenraum nach draußen. Meine Gruppe (Sarah P., Sarah R. und ich) liefen schnell zur Bushaltestelle und guckten aufgeregt nach, wann der nächste Bus in die Stadt fuhr. Die paar Minuten, die wir warteten gingen schnell um. Der Bus kam zügig an die Haltestelle und wir stiegen flink ein. Mann, waren wir nervös.

In der Stadt angekommen, rauschten wir mit wehenden Jacken aus dem Bus und schlenderten gemütlich in Richtung Am Berge.

Dort angekommen schauten wir uns erst einmal neugierig um. Wir entschieden uns gemeinsam dazu, zuerst in einen Spielzeugladen zu gehen. Total nervös betraten wir schnell den Laden.

"Guten Tag", sagte ich. "Mein Name ist Nathalie, das Mädchen rechts und auch links neben mir ist Sarah. Wir kommen geradewegs von der Kopernikus-Realschule und wir besuchen dort zusammen die Klasse 6b. Unsere Schule wird am 21. September 2007 vierzig Jahre alt. Deswegen wollen wir ein großes Fest veranstalten, bei dem es auch eine Tombola geben soll." Sarah P. legte dem Chef schüchtern die Bestätigung der Schule auf den Tisch.

"Für die Tombola wollte wir Sie fragen, ob Sie eine kleine Spende für uns hätten. Mit dem Geld, was wir dort einnehmen werden, wollen wir neue Schulsachen kaufen, z. B. tolle Bücher für die Bibliothek, Sportgeräte …", berichteten wir. "Ja, da muss ich mal in meinem Lager nachschauen. Sind Sachspenden okay?" fragte er freundlich nach. "Ja klar, ist völlig in Ordnung", erklärte Sarah P. höflich.

Nach ungefähr drei Minuten kam der Mann lächelnd mit einem "Vier gewinnt" Spiel zurück. "Dankeschön und könnten Sie bitte hier auf dem Zettel unterschreiben. Wenn Sie haben, nehmen wir gerne auch noch einen Prospekt für unsere Spendentafel", bat Sarah R. ihn nett. "Natürlich, ich freue mich riesig, dass ich euch behilflich sein konnte", antwortete der Mann.

So ging es immer weiter. Je mehr Geschäfte wir nach Spenden befragten, desto weniger Lampenfieber hatte ich. Nach und nach hatten wir drei alle Hände voll mit Sachspenden. Mit prallgefüllten schweren Taschen gingen wir glücklich zum Bus. Voller Begeisterung stiegen wir gemeinsam ein und fuhren erschöpft zur Schule.

Mit taten die Hände schon weh, aber ich hielt tapfer bis zur Klasse durch. Außer Atem in der Schule angekommen, schlenderten wir langsam zu unserem Klassenraum und klopften kurz an die Tür. "Herein", riefen meine Klassenkameraden laut. Wir gingen ermüdet, aber glücklich in die Klasse und zeigten stolz unsere Ausbeute. "Super", sagte Frau Werner-Schulz, "kommt gleich mal mit in den neuen Kunstraum, dort laden wir die Sachen ab."

So schnell ging der Tag vorbei. Ich war ganz schön schlapp und bin gleich nach der Schule nach Hause gefahren. Dort habe ich meiner Mutter alles berichtet und ruhte mich genüsslich aus.

Das Spendensammeln haben wir noch an vier weiteren Tagen wiederholt. Es war eine tolle Erfahrung und hat mir viel Spaß gemacht. Für unser nächstes Schulfest würde ich es auf jeden Fall wieder machen. Wir haben gemeinsam viel geschafft und gelacht.
Danke.

Nathalie, 6b

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