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„Ruck,
zuck, sind die Euros weg“, das hatten schon viele von uns erlebt.
Pleite sein, weil schon wieder eine viel zu hohe Handyrechnung
beglichen werden musste. Wer kennt das nicht? Und so summieren sich
die Situationen des Geldausgebens und die Summen auf dem Konto
schmelzen wie Eis in der Sonne.
Immer mehr Jugendliche in Deutschland sind überschuldet. Das uns
diese Qualen des ewigen "Knapp bei Kasse Seins" erspart bleiben
soll, engagierte unsere Wirtschaftslehrerin Frau Baschwitz zwei
Profis von PACE, einer Beratungseinrichtung für
junge Leute. Mit ihnen gemeinsam klärten wir zunächst Begriffe aus
dem Finanz- bzw. Bankensektor. Viele von uns konnten Lebensumstände
benennen und belegen, in denen es immer wieder zum Verschulden
kommt. Schon das nicht gelesene oder verstandene „Kleingedruckte“,
so stellte sich in einer kleinen Übung heraus, hätte fast 50% von
uns zur Kasse gebeten. So lautete das erste Fazit: „Immer schön
wachsam sein!“ Im Verlauf des Seminars planten wir unseren eigenen
Lebensweg für einen langen Zeitabschnitt. Schnell stellten wir fest,
dass uns für die Erfüllung unserer Träume (z.B. ein eigenes Haus)
manchmal nichts anderes übrig bleibt, als einen Kredit aufzunehmen.
Wenn dann noch viele Konsumwünsche folgen, ist die Pleite bzw.
private Insolvenz vorhersehbar.
Der Umgang mit Geld ist nicht einfach und will stetig Schritt für
Schritt erlernt werden. Die Hintergründe für den falschen Umgang
sind vielfältig, diese Tatsache arbeiteten wir gemeinsam mit den
Projektleitern heraus. Eine gute Sache, bei der alle etwas gelernt
haben: Sparen ist nicht out und Augen auf beim Unterschreiben von
Verträgen!
Klasse 10a |