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PROJEKTE: SÜDAFRIKA

28.10.08

PROJEKTWOCHE ZUM THEMA SÜDAFRIKA

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In unserer diesjährigen Projektwoche vom 22.-26. September befassten sich Schüler und Lehrer mit dem Thema "Südafrika". Während die 5. und 6. Klassen im Klassenverband arbeiteten, gab es für die anderen Schüler die verschiedensten Projektangebote. Zusätzliche Hilfe erhielten wir von zahlreichen südafrikanischen Referentinnen, die in ihrem Land in sozialen, kirchlichen oder kulturellen Einrichtungen tätig sind. Das Highlight war der Auftritt der Gruppe i-Themba, die das Publikum mitriss.
Die nachfolgenden Bilder zeigen einige der Referentinnen.

Silvana und Michelle (9b) berichten aus der Projektgruppe Kinder und Jugend in Südafrika:

Vom 22.-26.09.2008 nahmen wir an einem Projekt über Südafrika teil und wählten das Thema "Kinder und Jugend in Südafrika" mit Frau Werner-Schulz.

Wir waren erschrocken darüber, dass die Sterblichkeitsrate bereits bei der Geburt 22% beträgt. Durch die mangelhafte Hygiene und die mangelnde Wasserversorgung erkranken viele Menschen. Sie müssen meistens stundenlang gehen, bis sie zu einer Wasserstelle kommen, aber sie haben keine andere Wahl als das verdreckte Wasser zu trinken.

Auch Aids ist in Südafrika sehr verbreitet. Es wird durch ungeschützen Geschlechtsverkehr oder auch bei der Geburt durch Blutkontakt übertragen. Dort gibt es keine Kondome oder Aufklärung, würde es Kondome geben, würden sie sie wahrscheinlich nicht nutzen. Von den Menschen wird AIDS hingenommen, weil sie für Medikamente und Ärzte kein Geld haben. AIDS wird wie eine Kette übertragen und es gibt immer mehr Infizierte, viele Eltern sterben und die Kinder sind sich selbst überlassen.

Die Menschen in Deutschland werden 80 Jahre alt oder älter, in Südafrika sterben die Menschen mit 40 oder früher.

Mangelhafte, einseitige Ernährung, oft Hunger aus Geldmangel führen auch zu weiteren Krankheiten.

Nur 50% der Kinder besuchen eine Schule weil die Eltern oft kein Geld für Schulkleidung, Schulgeld und Material haben, oder weil der Schulbesuch ihrer Ansicht nach die Kinder vom Arbeiten im Haushalt oder auf dem Feld abhält. So haben sie keine Chance auf Ausbildung und Job.

Ganz schlimm fanden wir, dass Kinder schon bis zu 14 Stunden arbeiten müssen z.B. auf Feldern, in Minen, in Fabriken und im Haushalt, ob im eigenen oder bei anderen.

Als Folge der Hoffnungslosigkeit werden viele Kinder kriminell und nehmen Drogen.

Diese Problematik in Südafrika erfuhren wir durch verschiedene Referentinnen, die uns von ihren Schicksalen berichteten, und Filme und Bilder zeigten. Das Elend in Südafrika hat uns so berührt, dass wir, die wir im totalen Überfluss hier in Deutschland leben, etwas abgeben wollen.
Wir möchten entweder für GoAhead! – Bildung für Afrika oder für SOS Kinderdörfer in Südafrika spenden.

Durch das Musical I-Themba, das wir am Donnerstag alle sehen durften faszinierte uns besonders die Fröhlichkeit, die Musik und der Tanz der Darsteller, obwohl sie so viele Probleme haben.

So eine schöne Projektwoche möchten wir öfter haben, denn dann würden wir noch mehr über Kinder in verschiedenen Ländern lernen und sie somit zu verstehen.

Wir bedanken uns im Namen der Projektgruppe Kinder und Jugend in Südafrika.
 

Unsere Projektgruppe Afrika auf dem Weg zur Selbständigkeit war am Mittwoch, d. 24.9. im Wasserturm. Hier gab es eine ausstellung, die von Südafrika handelte. Eine Frau der südafrikanischen Botschaft führte uns und informierte uns über Probleme Südafrikas. Hauptsächlich berichtete sie über die schlechte Wasserversorgung.
Sie empfahl Südafrika als Urlaubsziel. Wir waren fasziniert von den schönen Landschaften, von denen es große Bilder auf Stellwänden vor dem Wasserturm gab.
Haris, 9b

Ich war in der Gruppe Menschen, Tiere und Pflanzen in Südafrika. Wir bekamen Besuch von Herrn Faul, der uns ein wenig über sich und über Südafrika erzählte. Wir schauten uns Filme an und gingen in den Computerraum, wo wir Informationen über Südafrika raussuchten.
Am Mittwoch bekamen wir von einer jungen Dame Besuch (Anna Versfeld). Sie sang Lieder mit uns, zeigte uns Bilder und brachte uns ein wenig Südafrikanisch bei. Dies hat uns allen sehr viel Spaß gemacht.
Mence, 7a

Kochen auf Afrikanisch

Bei uns lief alles eher sehr relaxed ab. Wir waren im Kochkurs eingeteilt, zumindest die halbe Klasse. Frau Baschwitz suchte sich 6 Rezepte aus, von denen wir eigentlich begeistert waren (oder auch nicht so). Wir stellten uns der Herausforderung und teilten uns in Gruppen auf.

MONTAG: Wir gingen einkaufen und die anderen Gruppen schrieben sich in der Zeit das "Rezept des Tages'' auf. Nach Unfällen im Supermarkt, schwerer Schlepperei und etwas Anstrengung schafften wir es dann doch noch, die Lebensmittel heil in die Küche zu bringen. Unser erstes Gericht war ein Maghrebinischer Eintopf aus Marokko. Der Eintopf bestand hauptsächlich aus Reis und Sauerkraut. Dazu gab es selbstgemachte Injerafladen, die alle ziemlich unterschiedlich aussahen.

DIENSTAG: Am nächsten Tag ging eine andere Gruppe einkaufen, diesmal mit mehr Erfolg. Wir schrieben uns das Rezept für ein pikantes (Geburtstags-)Hufeisenbrot auf. Wir machten uns natürlich sofort ans Kochen und wurden auch schnell fertig, dank unserer Studenten, die uns immer zur Seite standen. Dazu servierten wir einen exotischen Obstsalat. Der Obstsalat stammt von der Elfenbeinküste an der atlantischen Ostküste. Er bestand aus vielen Früchten z.B: Kiwi, Apfel, Banane... .

MITTWOCH: Am letzten Kochtag stand natürlich ein Abschlussessen an: ein Hackbraten mit Datteln. Dafür haben wir einen Tag vorher schon eingekauft, weil der Hackbraten 1½ Stunden in den Ofen muss. Der Hackbraten war eher ein außergewöhnlicher Braten. Zumindest haben wir so einen noch nicht gegessen. Wir haben gewartet...und gewartet...und gekocht...und gewartet....In der Zeit machten wir uns an einen Gurkensalat mit Erdnüssen ran, der auch viele Gewürze enthielt. Natürlich probierten wir ihn auch. Wenn man ihn vielleicht wenigstens umgerührt hätte, dann hätten manche auch keinen Brechreiz bekommen. Wir versammelten uns alle am Tisch und genossen unser letztes Schulkochprojekt -ähhh...ESSEN. Ja wir genossen auch am Ende den Gurkensalat.
Nadine, 9b

 

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