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PROJEKTWOCHE ZUM THEMA SÜDAFRIKA
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In unserer diesjährigen Projektwoche vom 22.-26.
September befassten sich Schüler und Lehrer mit dem Thema
"Südafrika". Während die 5. und 6. Klassen im Klassenverband
arbeiteten, gab es für die anderen Schüler die verschiedensten
Projektangebote. Zusätzliche Hilfe erhielten wir von zahlreichen
südafrikanischen Referentinnen, die in ihrem Land in sozialen,
kirchlichen oder kulturellen Einrichtungen tätig sind. Das Highlight
war der Auftritt der Gruppe i-Themba, die das Publikum mitriss.
Die nachfolgenden Bilder zeigen einige der Referentinnen. |
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Silvana und Michelle (9b) berichten aus der Projektgruppe
Kinder und Jugend in Südafrika:
Vom 22.-26.09.2008 nahmen wir an einem Projekt über Südafrika teil
und wählten das Thema "Kinder und Jugend in Südafrika" mit Frau
Werner-Schulz.
Wir waren erschrocken darüber, dass die Sterblichkeitsrate bereits
bei der Geburt 22% beträgt. Durch die mangelhafte Hygiene und die
mangelnde Wasserversorgung erkranken viele Menschen. Sie müssen
meistens stundenlang gehen, bis sie zu einer Wasserstelle kommen,
aber sie haben keine andere Wahl als das verdreckte Wasser zu
trinken.
Auch Aids ist in Südafrika sehr verbreitet. Es wird durch
ungeschützen Geschlechtsverkehr oder auch bei der Geburt durch
Blutkontakt übertragen. Dort gibt es keine Kondome oder Aufklärung,
würde es Kondome geben, würden sie sie wahrscheinlich nicht nutzen.
Von den Menschen wird AIDS hingenommen, weil sie für Medikamente und
Ärzte kein Geld haben. AIDS wird wie eine Kette übertragen und es
gibt immer mehr Infizierte, viele Eltern sterben und die Kinder sind
sich selbst überlassen.
Die Menschen in Deutschland werden 80 Jahre alt oder älter, in
Südafrika sterben die Menschen mit 40 oder früher.
Mangelhafte, einseitige Ernährung, oft Hunger aus Geldmangel führen
auch zu weiteren Krankheiten.
Nur 50% der Kinder besuchen eine Schule weil die Eltern oft kein
Geld für Schulkleidung, Schulgeld und Material haben, oder weil der
Schulbesuch ihrer Ansicht nach die Kinder vom Arbeiten im Haushalt
oder auf dem Feld abhält. So haben sie keine Chance auf Ausbildung
und Job.
Ganz schlimm fanden wir, dass Kinder schon bis zu 14 Stunden
arbeiten müssen z.B. auf Feldern, in Minen, in Fabriken und im
Haushalt, ob im eigenen oder bei anderen.
Als Folge der Hoffnungslosigkeit werden viele Kinder kriminell und
nehmen Drogen.
Diese Problematik in Südafrika erfuhren wir durch verschiedene
Referentinnen, die uns von ihren Schicksalen berichteten, und Filme
und Bilder zeigten. Das Elend in Südafrika hat uns so berührt, dass
wir, die wir im totalen Überfluss hier in Deutschland leben, etwas
abgeben wollen.
Wir möchten entweder für GoAhead! – Bildung für Afrika oder für SOS
Kinderdörfer in Südafrika spenden.
Durch das Musical I-Themba, das wir am Donnerstag alle sehen durften
faszinierte uns besonders die Fröhlichkeit, die Musik und der Tanz
der Darsteller, obwohl sie so viele Probleme haben.
So eine schöne Projektwoche möchten wir öfter haben, denn dann
würden wir noch mehr über Kinder in verschiedenen Ländern lernen und
sie somit zu verstehen.
Wir bedanken uns im Namen der Projektgruppe Kinder und Jugend in
Südafrika.
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Unsere Projektgruppe Afrika auf dem Weg zur
Selbständigkeit war am Mittwoch, d. 24.9. im Wasserturm.
Hier gab es eine ausstellung, die von Südafrika handelte. Eine Frau
der südafrikanischen Botschaft führte uns und informierte uns über
Probleme Südafrikas. Hauptsächlich berichtete sie über die schlechte
Wasserversorgung.
Sie empfahl Südafrika als Urlaubsziel. Wir waren fasziniert von den
schönen Landschaften, von denen es große Bilder auf Stellwänden vor
dem Wasserturm gab.
Haris, 9b |
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Ich war in der Gruppe Menschen, Tiere und
Pflanzen in Südafrika. Wir bekamen Besuch von Herrn Faul,
der uns ein wenig über sich und über Südafrika erzählte. Wir
schauten uns Filme an und gingen in den Computerraum, wo wir
Informationen über Südafrika raussuchten.
Am Mittwoch bekamen wir von einer jungen Dame Besuch (Anna
Versfeld). Sie sang Lieder mit uns, zeigte uns Bilder und brachte
uns ein wenig Südafrikanisch bei. Dies hat uns allen sehr viel Spaß
gemacht.
Mence, 7a |
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Kochen auf Afrikanisch
Bei uns lief alles eher sehr relaxed ab. Wir waren im Kochkurs
eingeteilt, zumindest die halbe Klasse. Frau Baschwitz suchte sich 6
Rezepte aus, von denen wir eigentlich begeistert waren (oder auch
nicht so). Wir stellten uns der Herausforderung und teilten uns in
Gruppen auf. MONTAG: Wir gingen einkaufen und die
anderen Gruppen schrieben sich in der Zeit das "Rezept des Tages''
auf. Nach Unfällen im Supermarkt, schwerer Schlepperei und etwas
Anstrengung schafften wir es dann doch noch, die Lebensmittel heil
in die Küche zu bringen. Unser erstes Gericht war ein
Maghrebinischer Eintopf aus Marokko. Der Eintopf bestand
hauptsächlich aus Reis und Sauerkraut. Dazu gab es selbstgemachte
Injerafladen, die alle ziemlich unterschiedlich aussahen.
DIENSTAG: Am nächsten Tag ging eine andere Gruppe
einkaufen, diesmal mit mehr Erfolg. Wir schrieben uns das Rezept für
ein pikantes (Geburtstags-)Hufeisenbrot auf. Wir machten uns
natürlich sofort ans Kochen und wurden auch schnell fertig, dank
unserer Studenten, die uns immer zur Seite standen. Dazu servierten
wir einen exotischen Obstsalat. Der Obstsalat stammt von der
Elfenbeinküste an der atlantischen Ostküste. Er bestand aus vielen
Früchten z.B: Kiwi, Apfel, Banane... .
MITTWOCH: Am letzten Kochtag stand natürlich ein
Abschlussessen an: ein Hackbraten mit Datteln. Dafür haben wir einen
Tag vorher schon eingekauft, weil der Hackbraten 1½ Stunden in den
Ofen muss. Der Hackbraten war eher ein außergewöhnlicher Braten.
Zumindest haben wir so einen noch nicht gegessen. Wir haben
gewartet...und gewartet...und gekocht...und gewartet....In der Zeit
machten wir uns an einen Gurkensalat mit Erdnüssen ran, der auch
viele Gewürze enthielt. Natürlich probierten wir ihn auch. Wenn man
ihn vielleicht wenigstens umgerührt hätte, dann hätten manche auch
keinen Brechreiz bekommen. Wir versammelten uns alle am Tisch und
genossen unser letztes Schulkochprojekt -ähhh...ESSEN. Ja wir
genossen auch am Ende den Gurkensalat.
Nadine, 9b |
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