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FÄCHER: GESCHICHTE

17.06.10


BESUCH DER GEDENKSTÄTTE NEUENGAMME
 


Am 2. Juni sind wir (die Klasse 9b) mit der 9a zusammen zu dem KZ und der Gedenkstätte nach Neuengamme gefahren. Dort warteten schon zwei Mitarbeiter, die uns über das Gelände des KZ führten und uns vieles erzählten.

Zuerst gingen wir zu dem Appellplatz, wo uns Martin einiges über das Appellstehen erzählt hat. Wir standen dort vielleicht nur 10 Minuten, aber es kam einem sehr lange vor. Und das mussten die Häftlinge viele Stunden, jeden Tag und bei jedem Wetter machen. Dann sind wir weiter zu der Ausstellung gegangen.

Hier haben wir uns viel über die verschiedenen Häftlinge unterhalten, aber auch über die Arbeitsbedingungen und wie sie dort leben mussten. Neuengamme war in dem Sinne kein Vernichtungslager, sondern dort war das Motto: Arbeiten bis man tot umfällt. Es wurde z.B. in der Ziegelei gearbeitet, aber auch einzelne Waffenteile wurden produziert. Nach unserer Diskussion durften wir uns in der Ausstellung selbst informieren. Es wurden dort unter anderem alte Schmuckgegenstände, Kleidung, Dokumente sowie auch alte Originalbetten ausgestellt. Danach sind wir einmal über die ganze Anlage zu der Gedenkstätte gegangen.

Von 1938 bis 1945 war Neuengamme in Betrieb. Dort und in 86 Außenstellen waren über 100.000 Frauen und Männer aus ganz Europa inhaftiert . Es starben dort mindestens 42.900 Menschen. Seit 1981 informieren in Neuengamme Ausstellungen. Bis 2006 war auf dem Gelände ein Gefängnis. Dieses wurde jedoch dann abgerissen und verlagert und die Gedenkstätte wurde nach Anfrage bei der Stadt gebaut und eingerichtet .

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Mitarbeitern für die gute Führung und bei Frau Jegenhorst und Frau Klahn, die mit uns den Ausflug unternommen haben.

Auf dem Foto sind wir (die 9b) mit unserem Führer auf der Rampe, wo die Arbeiter den Lehm hochtransportiert haben um ihn dann weiter zu Ziegeln zu verarbeiten.

Melissa (9b)

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