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Gemeinsam mit unseren Mitschülern besuchten wir am Mittwoch, den
02.02.2011 die Ausstellung von Gunter Dening, die im Glockenhaus in
Lüneburg zu sehen wir. Jeder machte dort seine Runde und durfte sich
selbst an Plakatwänden über die Arbeit des Künstlers informieren.
Dort erfuhren wir, dass vor dem letzten Wohnort, Arbeitsplatz oder
Lernort von Opfern des Nationalsozialismus mit über 25.000
Stolpersteinen in Deutschland und dem benachbarten Ausland an
jüdische Bürger, Sinti und Roma, politisch Verfolgte, religiös
Verfolgte, Homosexuelle und Euthanasieopfer erinnert wird
Die Stolpersteine, ein Projekt des Kölner Künstlers Gunter Dening,
sind Betonsteine mit einer Kantenlänge von zehn Zentimetern, auf
deren Oberseite eine individuell beschriftete Messingplatte
angebracht ist. Die Inschrift gibt Auskunft über Name, Geburtsjahr
und das weitere Schicksal des Opfers des Naziregimes. Sie werden vor
dem letzten Wohnort oder der letzten Wirkungsstätte in das Pflaster
des Gehweges eingelassen. Viele davon gibt es in Lüneburg schon.
Am nächsten Tag arbeiteten wir an diesem Thema weiter, hörten noch
viele Geschichten von Menschen, die vor unserer Zeit in Lüneburg
lebten und dieses Schicksal hatten.
Justus, Dennis O., Xaver (7a und 7b)
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